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Verfasst: Mi Jan 26, 2005 7:42
von Hiha
Ich habe jetzt den Regler/Gleichrichter so wie hier im Thread beschrieben
fertig und ohne Batterie, aber an den Kablebaum angeschlossen.
Messergebnis: 1 bis 3V, keine direkte Änderung bei Drehzahländerung.
AUFGEMERKT!! Der Regler funktioniert NUR dann richtig, wenn ein dicker Kondensator oder eine einigermassen geladene Batterie montiert ist.
ES GEHT NICHT OHNE PUFFER!!

Steht aber oben schon mal ziemlich deutlich.

Gruss
Hans

Verfasst: Mi Jan 26, 2005 10:22
von eumops
AUFGEMERKT!! Der Regler funktioniert NUR dann richtig, wenn ein dicker Kondensator oder eine einigermassen geladene Batterie montiert ist.
ES GEHT NICHT OHNE PUFFER!!
Hallo Hans, weisst du eigentlich den Grund, wieso das so ist - eigentlich regelt der Triac doch alles schon Wechselspannungsseitig - da sollte es doch egal sein, was nach der Gleichrichtung passiert ???

Grüsse,
ha

Verfasst: Mi Jan 26, 2005 10:43
von Hiha
Aus der LiMa kommt ein Sinus raus, der eine um so niedrigere Amplitude hat, je niedriger die Belastung ist. Der Regler aber schliesst die Wicklung kurz sobald die Spannung einen bestimmten Wert überschreitet, und macht erst beim nächsten Nulldurchgang (also wenn der durch den Triac/Thyristor fliessende STROM null ist) wieder auf. Die Batterie wirkt als Puffer gegen den steilen Anstieg. Entscheidend für die Effektivspannung (die nur mit etrem teueren True-RMS-messgeräten wirklich festgestellt werden kann) ist die effektive Fläche die nach der regelung übrigbleibt. Wenn jetzt die steile Sinuskurve daherkommt, womöglich noch bei niedriger Drehzahl (und damit niedriger Frequenz, was auch ein XT-regelproblem darstellt) bleiben nur kleine Spitzen mit langen nullpausen stehen, die Maximalspannung wird aber erreicht. Effektiv nutzt das aber nix, weil nur z.B. 3Veff zur Verfügung stehen. Eine Abhilfe des Problems hab ich nicht, die hauptschwierigkeit ist die bei 4pol-LiMas besonders niedrige Frequenz, und der ständige Wechsel derselben. Vielpolige LiMas wie bei moderneren Mopeds regeln sich leichter, brauchen aber auch ein wenig Pufferung.

Gruss
Hans

Verfasst: Mi Jan 26, 2005 15:19
von tulf
Werde es nun beherzigen:
Meine neue Batterie war mir zu teuer für den ersten Test.
Habe noch eine alte und auch einen Kondensator, die allesamt bei der Messung nicht dabeiwaren.
Morgen wird es vielleciht was, dann kommt ein neues Ergebnis.

tulf

Verfasst: Mi Jan 26, 2005 15:59
von Ralfi
Tach auch !!

Vielleicht ist ja unser workshop in Duisburg eine Möglichkeit zur Lösung beizutragen!! :!:
Schaut mal unter Schauberkontakte nach ob Ihr Zeit habt.

Ansonsten viel Erfolg noch!! :D

Grüsse Ralfi :wink:

Ohne Last OK, mit Last ?

Verfasst: Sa Jan 29, 2005 11:50
von tulf
Hi!

Ich benötige noch einmal euren Rat!

Ich habe jetzt mit ner nagelneuen 12V/6AH - Batterie gemessen.
Resultat: um 15,3V bei ausgeschaltetem Hauptlicht, drehzahlunabhängig.
mit Hauplicht 35W sinkt die Spannung auf 12,0-12,5V. drehzahlunabhängig.

Deswegen bin ich der Meinung, dass mein Regler funktioniert,
aber da noch etwas anderes nicht in Ordnung ist.
Kann ja dann nur sein:
Kabelbaum (alle Verbaucher über Gleichstrom) oder
Lima oder
Kondensator( fehlte noch beim messen) oder
Messgerät.

Lima: Spule ist weitergewickelt, Masse abgelötet und herausgeführt,
an den Regler wurden die beiden Kabel geklemmt, die
die höchsten Wechselspannungswert abgaben (ohne Last/Regleranschluss).
Kabelbaum: alle Verbraucher laufen über den Regler, kein orginaler Stecker mehr vorhanden, prinzipiell funktionstüchtig.
Messgerät: 20 Jahre altes Multimeter, Marke ?, ansich funktionstüchtig.

Ich bin ratlos - ist das jetzt OK so :?:
Die Spannung unter Last liegt ja unter der Spaunng
der Batterie alleine (12,7V).

tulf