die gestrige Probefahrt war nicht so toll. Die XT hatte am Herweg schon ein paar hundert km Aussetzer bei höheren Drehzahlen/Geschwindigkeiten. Stollentroll hat ja eine DreiBuchstabenMann Doppelzündung drin, da war so kurz vor der Reise mit Hausmittelchen nix mehr vernünftig dynamisch kontrollierbar ... siehe hier:
http://www.xt500.org/68eustw03ihkmsez/v ... highlight=
Als der Herr motorang endlich seine Stroboskoplampe gefunden hatte, wurde mal geschaut - die Zündung lief wunderbar ruhig, verstellte auch nach früh, nur etwas zu früh eingestellt das Ganze. Soll ist ja 2° statisch und ca. 22° früh nach Herrn Hiha (und ich glaub auch DreiBuchstabenMann). Dann derkickt mans aber schlecht, heisst es. Wir habens jetzt mal auf etwa 4° statisch und 24-25° früh eingestellt. Die Doppelzündung soll in diesem Fall ja auch weniger zur Leistungssteigerung dienen, sondern den eventuell schlechten Sprit verdaubar machen.
Das war aber noch nicht da Geruckel.
Das war der Vergaser.
Stollentroll hatte vor Abfahrt noch Vergasergerinne, und kurzerhand aus einem anderen (funktionierenden) Vergaser Schwimmerventil und Schwimmer rübergebaut.
Der Schwimmerstand war dann etwas zu niedrig. Dadurch stand das Betätigungsblechle schräg statt horizontal, und dort hatte der Stift von der Schwimmernadel einen kleinen Absatz eingearbeitet. Dort hakelte es anscheinend.
Nachdem der Stift per Feile vorsichtig abgerundet war, und das Betätigungsblech wieder geglättet, fuhr sich der Kübel so wie sich eine XT hlat fahren sollte - genial!
Die Flöte blieb übrigens mit noch ein paar Sachen bei mir. Wenn möglich gäbe ich die Sachen am Sölk einem Schwabeneintöpfler mit (Thöny?) zur Verwahrung.
Ich hab noch ein nettes Bildchen, das stell ich abends ein.
Jetzt muss ich schrauben gehen bevor der Ofen in der Werkstatt wieder ausgeht
Gryße!
Andreas, der motorang







