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Verfasst: Mo Aug 07, 2006 13:53
von Hans
bieber,

ich hab das gleiche problem mit einem ähnlichen umbau, sr schwinge, xt 600 gabel, breite reifen etc. bei mir beginnts ab ca 140 und wird meistens eingeleitet durch eine strassenunebenheit, auch in schräglage. da hab ich versuche gemacht und folgendes festgestellt: wenn ich bei pendelbeginn die rasten stark belaste, also fast draufsteh, und den lenker nur noch ganz leicht führe, ist die pendelneigung fast oder ganz weg und ich kann problemlos bis zur topspeed weiterbeschleunigen. jetzt muss ich nachdenken was ich technisch ändern muss um den effekt meiner gewichtsverlagerung zu erreichen

hans

Verfasst: Mo Aug 07, 2006 14:14
von Hiha
@lupus
ich geb Dir was die Schwingenstiefigkeit angeht, nicht uneingeschränkt Recht. Sooo weich wie Du sagst ist die Originalschwinge nicht, ebenso ist die von Kedo vertriebene Kastenschwinge auch nicht so steif wie sie sein könnt. Irgendwer hat das sogar mal gemessen, ich find nur den Artikel nimmer.

Ausserdem halte ich die Sozius-erklärung für garnicht abwegig. Mit anderen Pendelfrequenzen wegen mehr Beladung hat es IMHO nix zu tun.

Meine Ansicht.

Gruss
Hans

Verfasst: Mo Aug 07, 2006 14:41
von steamhammer
Ich hab' hier noch etwas lesenswertes zum Thema gefunden: KLICK...

Dann hatten wir vor etwas längerer Zeit auch mal solche Schweinereien wie flatternde Jacken, ungeeignete Vorderradschutzbleche etc. als Übeltäter entlarvt.

Da muß man mal etwas suchen. Trotzdem ist die Gabel zu lang :D

Gruß........Steffen


p.s.: sicherlich nicht zu vernachlässigen ist die Tatsache, daß die XT mit 390er Dämpfern ca. 180 mm Federweg besitzt. So eine WP-USD dürfte etwa 300 mm besitzen und die XT600 irgendwas zw. 220 und 250 mm. Oft haben die langen Crossgabeln auch lineare Federn verbaut. Die Fuhre bewegt sich dann einfach vorne mehr, als hinten (sehr einfach ausgedrückt). Das kann's auch schon bringen. Meine 550er Gabel hab' ich in der beschriebenen Länge auf knapp 150 mm Federweg gekürzt und die Federung/Dämpfung vorne/hinten recht genau angepasst. Ehrlich, da wackelt nix :wink:

Verfasst: Mo Aug 07, 2006 15:10
von Lupus
Hallo Hiha,

also die Kedo oder besser die J&K Schwinge ist mit Sicherheit nicht der Weißheit letzte Schluss.


Aber die Schwinge ist um einiges verwindungssteifer als die Originale.
Macht sich deutlich in einem besseren Gradeauslauf bemerkbar.
Wenn man am Lenker, bei so 80 Km/h wackelt schlabbert die Kiste mit der originalen Schwinge wie ein altes Mofa :D

Bei der neuen Schwinge benötigt sie gefühlt 2-3 Schwingungen um dann sofort geradeaus zu laufen.
Ich habe auch schon eine andere originale Schwinge verbaut und dort war das gleiche Problem.

Ich bin mir sicher das auch oft "aufschaukeln" genannte pendeln eine sich selbst verstärkende Schwingung ist.

Wenn ich dann diese Eigenschwingung verändern möchte dann muss ich wie beim Glas, halt Wasser rein schütten oder beim Bogenschießen gewichte an Stangen befestigen oder das Material ändern (fester höhere Schwingung weicher niedrigere Schwingung)

Wenn die Kastenschwinge nicht erheblich steifer ist wie du sagst dann stimmt das ja auch mit meinen eindrücken.

Ich hab ja geschrieben das immer noch ein leichtes aber bemerkbares Pendel nun bei 145 Km/h anliegt. Aber es ist nun bei einer höheren Geschwindigkeit und durch die doch festere Schwinge lange nicht so unangenehm und nicht so stark.

Bis dann Gerald

Verfasst: Mo Aug 07, 2006 15:29
von Lupus
Hallo Hiha,

also die Kedo oder besser die J&K Schwinge ist mit Sicherheit nicht der Weißheit letzte Schluss.


Aber die Schwinge ist um einiges verwindungssteifer als die Originale.
Macht sich deutlich in einem besseren Gradeauslauf bemerkbar.
Wenn man am Lenker, bei so 80 Km/h wackelt schlabbert die Kiste mit der originalen Schwinge wie ein altes Mofa :D

Bei der neuen Schwinge benötigt sie gefühlt 2-3 Schwingungen um dann sofort geradeaus zu laufen.
Ich habe auch schon eine andere originale Schwinge verbaut und dort war das gleiche Problem.

Ich bin mir sicher das auch oft "aufschaukeln" genannte pendeln eine sich selbst verstärkende Schwingung ist.

Wenn ich dann diese Eigenschwingung verändern möchte dann muss ich wie beim Glas, halt Wasser rein schütten oder beim Bogenschießen gewichte an Stangen befestigen oder das Material ändern (fester höhere Schwingung weicher niedrigere Schwingung)

Wenn die Kastenschwinge nicht erheblich steifer ist wie du sagst dann stimmt das ja auch mit meinen eindrücken.

Ich hab ja geschrieben das immer noch ein leichtes aber bemerkbares Pendel nun bei 145 Km/h anliegt. Aber es ist nun bei einer höheren Geschwindigkeit und durch die doch festere Schwinge lange nicht so unangenehm und nicht so stark.

Bis dann Gerald

Verfasst: Mo Aug 07, 2006 18:31
von sven
Da kann der Bieber die stabilste Schwinge der Welt einbauen, das hilft ihm bei seinem Problem kein bißchen weiter, die Karre wird nach wie vor das Pendeln anfangen. Das ist ein absolut typisches Problem bei ganz vielen auf Supemoto umgebauten Enduros.
Die Ursache ist auch nicht die lange Gabel, sondern das kleine dicke Vorderrad. Der breite Reifen bringt große Störmomente in die Lenkung und der verkürzte Nachlauf kann denen nur wenig Widerstand entgegen setzen.
Die hecklastige Gewichtsverteilug macht das alles auch nicht besser.
Gruß
Sven

Verfasst: Mo Aug 07, 2006 21:30
von HorXT
Sorry für meine Frage,
aber was bringt so ein kleines dickes Vorderrad?
Warum baut man das so um?

HorXT

Verfasst: Mo Aug 07, 2006 21:51
von Lippi
OPTIK!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Verfasst: Di Aug 08, 2006 0:55
von healer
Die Frage ist doch eher, was einer will.
Baust Du Dir eine SuperMoto für den Zweck, dann sind die breiten Pellen nett, um Kurven mit ordentlich Grip zu fahren. Ob ich mit der geichen Maschine unbedingt 160 fahren muss, kann ich dann selbst entscheiden, muss mich aber nicht wundern, wenn ich Nachteile dadurch habe.
Ich nehm ja auch keinen Kart, wenn ich von Hamburg nach München fahren will :?
Gruss vom
healer

Verfasst: Di Aug 08, 2006 10:15
von jo100
....Ich nehm ja auch keinen Kart, wenn ich von Hamburg nach München fahren will :?
obwohl das evtl schneller ginge als mit manchem Sparkassenbus

Duck und weg :versteck:

Kastenschwinge !

Verfasst: Di Aug 08, 2006 10:54
von YAMAHARDY
Hallo, ich habe auch einen Supermoto Umbau mit der White Power Usd-Gabel und der K&J Kastenschwinge ! Bis über 160 kmh gibt es bei mir keine Probleme! :gut: Ich habe die Gabel ca 2cm nach oben reingeschoben , ein Emil Schwarz Lenkkopflager, den alten Kotflügel vorne(76-79) der ist kleiner und hinten härtere längere Bilsteinstoßdämpfer ! Wie gesagt kein schlingern über 160 kmh ! Miles verbaut auch Emil Schwarz Lenkkopflager, kürzt die Usd Gabeln und fährt kleine Kotflügel vorne ! Mach dir mal Gedanken darüber und ich glaube Miles weiss was er macht! Gruß Hardy PS.: Mein Umbau ist "nicht" von Miles(Selbst gebaut) :wink:

Verfasst: Di Aug 08, 2006 13:10
von Hans
das ist ein guter tip, ich geh jetzt auf die lenkkopflager los, denn meine fahrversuche deuten auf dieses symtom

Verfasst: Di Aug 08, 2006 13:57
von HorXT
Hello

ich habe mirs überlegt - ich bleibe lieber bei schmalen Reifen und Rädern :D

sonst gehts mir am Ende noch so :

http://www.reverserotatingrotors.com/me ... e_0004.wmv

Kick it
HorXT

Verfasst: Mo Aug 14, 2006 13:05
von Mambu
Ich kann eigentlich trotz Supermoto-Umbau nicht über auffallende Fahrwerksunruhen klagen. Aber auch vor dem Umbau blieb das Mopped bis Topspeed stabil. In langezogenen Kurven spürt man ein leichtes Schwingen um die Längsachse, aber nicht beunruhigend. ( XT600 2KF-Gabel, WP-Federn, Schwarz-Lager, 390 mm Bilstein, K&J leicht abgeändert)

Zum kleinen Vorderrad:
Macht mit leichten Supermoto-Reifen superhandlich. Mit dem Umbau kam bei mir ein "sattes" stabiles, sehr sichers Gefühl in den Kurven auf.
In Kurven kann man natürlich auch ohne diesen Schnickschnack schnell sein, aber "mit" machts noch mehr Spass:
Bild

Gruß Mambu

Verfasst: Mo Aug 14, 2006 13:13
von YAMAHARDY
Hallo Mambu, schleift in den Kurven nicht einer von deinen Ducati Endtöpfen ? :D hihi... Gruß Hardy aus Berlin :wink: